Dienstag, 15. August 2017

Mäuschen mit Pilz

Mein erstes Filzexperiment :)




Der Pilz war als erster dran, denn ich wollte mit etwas Einfachem beginnen. Nachdem der Pilz gut gelungen ist, wollte ich mich an einem Tierchen versuchen und hab mal im Netz geschaut, was es da so an Inspiration gibt.




Und ich wurde erschlagen mit unglaublichen Kunstwerken. Viele Tiere waren unglaublich real nachempfunden. Es war einfach nur faszinierend.




Mein erstes Tierchen ist eine kleine Maus.




Ich habe einfach mal drauf los gefilzt ... natürlich inspiriert von vielen Mäusen, die es im Internet zu bewundern gab. Ich habe keine speziell nachgemacht, einfach nur die Formen, die mir im Gedächtnis geblieben sind.




Es hat total viel Spaß gemacht, alles auszuformen und die Maus entstehen zu lassen.




Ist sie nicht niedlich geworden?


Liebe Grüße
Sandra


Donnerstag, 10. August 2017

Bunter Kuschelpulli

Er ist fertig und leuchtet nur so vor Farbe.




Ich habe hier einfach drauf los gestrickt und bin doch selber positiv überrascht. Er ist zwar bunt, aber noch nicht so, dass es in den Augen wehtut ;). Das Bündchen ist im Perlmuster gestrickt. Der Schnitt ist einfach gerade hoch mit überschnittenen Ärmeln und hinten ist er eine Bündchenbreite länger als vorne. Als ich die Einzelteile zusammengenäht hatte, fiel mir auf, dass es noch schöner gewesen wäre, wäre das Bündchen hinten doppelt so breit, dann hätte es an der oberen Kante einen gleichmäßigen Abschluss gegeben. So ist das Bündchen vorne versetzt.




Damit es stimmig aussieht, habe ich jeweils eine vertikale Hälfte pro Strang gestrickt. Ein Strang diente nur für das Bündchen und die Nähte. Dessen Hauptfarbe in Orange war mir sonst zu dominant.




Um noch ein bisschen Ruhe in den Pulli zu bringen, habe ich die Ärmel einfarbig gestrickt ...
oder um ehrlich zu sein: mir ist die Wolle ausgegangen und ich habe nichts passendes mehr gefunden ;). Aber frau ist ja kreativ und mit grünen Ärmeln gefällt er mir richtig gut. Wäre sonst vielleicht wirklich ein wenig wild geworden.
Und als ich die grüne Wolle nachkaufte, bin ich prompt in die Einkaufsfalle getappt, weil ich so vielen anderen Farben nicht widerstehen konnte. Letztendlich habe so anstatt nur 2 Stränge, bei gleich 2 Online-Shops eine unvernünftige Menge an verschiedenen Farben gekauft. Ach ja, wie das halt so ist :))).




Die Nähte sind gehäkelt und stehen nach außen. Gehäkelt ist auch der Kragen.




Die schräge Kante entstand alleine durch die Abnahmen beim Stricken. Mir gefällt sowas sehr gut. Dann habe ich zwei Runden feste Maschen gehäkelt, davon eine Runde nur ins hintere Maschenglied. Zum Schluß habe ich die Kante noch mal mit Krebsmaschen im hinteren Maschenglied verziert. Das gibt einen schönen Halt und eine optisch sehr schöne Kante.




Der Pulli ist so schön kuschelig ... es kann gerne jetzt kalt werden :).



Liebe Grüße
Sandra

Montag, 7. August 2017

Kleine Portemonnaies



Die letzten Tage verbrachte ich auf dem wunderschönen Festival A Summer's Tale bei Hamburg. Natürlich habe ich überlegt, ob ich mir sowas noch mal antuen möchte. Früher war ich auf vielen Festivals und unzähligen Konzerten unterwegs. Heute fühle ich mich für alles, was länger als einen Tag dauert eigentlich zu alt, da ich am liebsten in meinem Bett schlafe und überhaupt in einem Bett ;). Erst recht bin ich so gar keine Partymaus und Saufgelagen kann ich erst recht nichts abgewinnen. Meine Toleranz gegenüber anderen Menschen in dieser Hinsicht schwindet da auch sehr, bzw. ist eigentlich gar nicht mehr vorhanden. Auch mag ich Menschenmengen nicht und bin am liebsten da, wo keiner oder kaum jemand ist. 
Mit dieser Einstellung wird die Auswahl natürlich sehr klein, wenn man trotzdem mal auf das Grundsätzliche eines Festivals, nämlich gute Musik und viel frische Luft, Lust hat. Aber als ich im Frühjahr durch Zufall auf dieses tolle Festival stieß, ist die Entscheidung ganz schnell gefallen. Hier gab es nicht nur gute Musik, sondern Vorträge, Lesungen, tolles gesundes regionales Essen, leckeren Wein und viele Workshops.
Besonders toll fand ich, dass es so friedlich und angenehm war, sehr familienfreundlich, Kinder jeden Alters durften mit, dadurch ist das Benehmen der Leute ganz anders. Ich fand sehr beeindruckend, wie wirklich respektvoll alle Leute mit der Natur umgegangen sind, nirgendwo lag auch nur ein Fitzelchen Müll herum. Es war einfach nur schön!




Was hat das nun alles mit Portemonnaies zu tun? Nun, mein normales Portemonnaie ist sehr groß, weil da jede Karte und jeder Ausweis und natürlich auch Geld drin ist. Das wollte ich zum Festival nicht alles mitschleppen und so habe ich lange im Netz nach einer kleinen Anleitung zu einem nicht zu kleinen Portemonnaie gesucht.
Fündig wurde ich bei Ronja von Just Sewn, mitsamt einem tollen Tutorial!

Ich wollte eigentlich nur eines aus Stoff, habe aber schnell gemerkt, dass das eine ganz schön wabbelige Sache ist, wenn der Stoff trotz Vlies zu dünn ist. Auch die Enden des Reißverschlusses drücken sich ziemlich durch, so dass ich dem Portemonnaie keine lange Lebensdauer gebe. Also nächstes Mal muss ich den Stoff noch dicker wählen oder noch dicker verstärken oder ich nehme, wie bei Versuch 2 gleich Kunstleder. Das hat die richtige Festigkeit und liegt super in der Hand.




Es gibt ein Kleingeldfach, Kartenfächer und noch ein verstecktes Fach unter der Kleingeldtasche, das ich für Scheine benutzt habe.
Das ist sicherlich nicht die letzte Geldbörse, die ich genäht habe, denn ich will noch die Größe etwas für meine Bedürfnisse optimieren und ich brauche noch dringend eines mit Blümchen :)




Ich kann euch das Tutorial nur empfehlen, es ist super erklärt, wirklich schön einfach und ich habe eine neue Methode gelernt, den Reißverschluss anzunähen, so dass die Kleingeldtasche im Stoffbruch gearbeitet werden kann.




Und zum Abschluss möchte ich noch mein allererstes Filzprojekt zeigen, das ich in einem Workshop auf dem Festival gemacht habe: ein grünes Herz.




Nadelfilzen macht richtig Spaß, auch wenn man im Grunde nichts anderes macht, als mit der Nadel in die Wolle zu pieksen. Zu sehen, wie sich das Herz formte und festigte hat soviel Spaß gemacht, dass ich mir gestern erst mal Nadeln und Wolle und ein Buch bestellt habe. Es gibt soviele schöne Kleinigkeiten zu filzen, ich freue mich drauf.

Liebe Grüße
Sandra

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Montag, 24. Juli 2017

Und noch mehr Nuts about Squares ...

Während ich auch noch hier und da an meinem Kunterbunt-Pulli stricke, sind dann und wann auch wieder einige Grannys fertig geworden.




Bei einigen dieser Muster lernt man diverse Hobbyhäkelerinnen, die Anleitungen für andere verständlich auf ihrem Blog überarbeiten, sehr zu schätzen.




Auf der einen Seite gibt es Anleitungen, die sind sehr gut erklärt und super bebildert, da bleiben keine Fragen offen.




Auf der anderen Seite denkt man nur noch: Hä?




Die Anleitungen der Grannys sind alle in english und meine Kenntnisse sind inzwischen auch sehr gut, behaupte ich jetzt mal. Ich erwische mich sogar dabei, dass ich meine eigenen Anleitungen schon lieber in englisch schreibe als in deutsch, weil die Schreibweisen einfach viel deutlicher und prägnanter sind.
Ist allerdings eine Anleitung so kurz gefasst, dass man gar nicht weiß, was gemeint ist, obwohl man die Worte versteht, da freue ich mich, dass vorher schon viele wie ich dachten und sich die Mühe gemacht haben, die Anleitung mit Bildern und genauen Anweisungen zu vervollständigen.
So auch bei dem schwersten Granny in diesem Projekt: Der Tropical Delight




Die Technik ist hier nicht das Problem gewesen, sondern zu wissen, was soll man jetzt tun. Aber dank den Videos von Esther und einigen anderen Bildanleitungen war das Nacharbeiten dann doch kein Problem mehr und dieser wunderschöne Granny ist entstanden.




Ich arbeite lieber nach Bildanleitungen als Videos. Videos nachzuarbeiten finde ich einfach umständlicher. Daher ist meine Vorgehensweise: erst die Anleitung an sich, dann Bildanleitung und wenn ich gar nichts kapiert habe, das Video. Und ich habe oft gedacht: Das hätte ich nie so aus der Anleitung verstanden.




Es macht mir immer noch sehr viel Spaß, das Garn verhäkelt sich wunderbar und es ist wirklich spannend, wie sich die Muster entwickeln.




Der Stapel wächst.




Liebe Grüße
Sandra



Mittwoch, 12. Juli 2017

Kleine Schmusebacke Lisa :)

Heute geht es mal nicht um Handarbeiten, sondern um unser Sonnenscheinkratzbürstenkätzchen Lisa :), von der ich heute mal ein bisschen erzählen möchte. Es ist nicht leicht, von ihr ein gutes Foto zu bekommen. Auf der einen Seite, weil sie natürlich oft gerade wegguckt, wenn es knipst, aber oft auch wegen ihrer Fellfarbe. Die Kamera tut sich da immer schwer mit der Belichtung.




Lisa ist eine nicht ganz einfache Katze, die man mit Vorsicht genießen muss. Sie fasst schwer Vertrauen, ist immer auf der Hut, sie erschreckt sich oft, auch bei gewohnten Geräuschen und schnell wird ihr was zu viel, dann gibt es auch schon mal Hiebe ;). Wenn man sie gut kennt, ist das kein Problem, es steht ihr ins Gesicht geschrieben, wenn sie zuschlagen will. Jedenfalls trage ich selten Blessuren davon. Sie läßt sich kaum festhalten, tragen schon gar nicht und leider sind so auch Tierarztbesuche eine Tortur für sie. Selbst für ganz normale Untersuchungen wie ins Maul gucken muss sie betäubt werden. Deshalb geht es dort nur im absoluten Notfall hin. Der ein oder andere kennt das sicherlich auch.
Ich weiß leider nicht, warum sie so ist, wie sie ist. Ich habe sie aus dem Tierheim geholt, da war sie drei Jahre alt, davon ein Jahr im Tierheim. Wer weiß, was sie in jungen Jahren so erlebt hat ... Mit anderen Katzen versteht sie sich nicht, deshalb ist sie eine Einzelkatze. Im Tierheim soll sie eine richtige Prügelkatze gewesen sein.

Manchmal kann sie aber auch richtig irre gucken ;)




Fremde Leute mag sie überhaupt nicht, das wird sogar mit dem Alter immer schlimmer. Während Lisa unsere Besucher früher nur argwöhnisch beschnüffelt und anschließend ignoriert hat (ab und zu wurde sogar ein Streicheln kurz geduldet), wird heutzutage sehr deutlich gemacht, in wessen Revier der unverschämte Besucher eingedrungen ist. Es wird fast nur noch gefaucht und manchmal im Vorbeigehen schon ausgeholt, wenn der Fremde es wagt, zu nah am Kratzbaum vorbeizugehen. Jeder der zu uns kommt, wird gewarnt, die Katze zu ignorieren und nur auf eigene Gefahr anzufassen.
Sie könnte natürlich einfach abhauen und sich in einem anderen Zimmer aufhalten, wenn Besuch kommt, aber das sieht Lisa anders ;).

Das ist die eine Seite von Lisa, mit der man einfach nur umgehen muss und versucht, es ihr so recht wie möglich zu machen.




Auf der anderen Seite ist Lisa so eine unglaubliche Schmusekatze, die fast nie genug kriegen kann.
Wenn sie schmusen will und das will sie oft, dann gibt es keinen Halt.
Besonders gerne wird Lisa am Kopf gekrault.




Es ist eine richtige Freude, zu sehen wie sie das geniesst.
Manchmal drückt sie ihr Köpfchen so fest in die Hand hinein, dass ich richtig gegenhalten muss.




Sehr süß finde ich auch, wie sie ihre Öhrchen immer ganz weit nach hinten und unten dreht, damit möglichst viel Fläche zum Streicheln da ist.




Und höre ich kurz auf, wird maunzend zum Weitermachen aufgefordert.




Also wird weiter gemacht ...




Diese Momente konnte ich nur einfangen, indem ich das gefilmt habe. Deswegen auch die Unschärfe der Bilder.

Ich darf sie übrigens überall anfassen und streicheln. Herr Strickmaus darf Köpfchen und Rücken streicheln und in einigen seltenen Ausnahmefällen auch mal ganz kurz das Bäuchlein.

Lisa hat ein unglaubliches Zeitgefühl. Ihr Abendessen bekommt sie natürlich erst dann, wenn wir zuhause sind. Das variiert fast jeden Tag. Aber am Wochenende steht sie Punkt fünf Uhr bei Fuß und fordert ihr Abendessen. Und zwar solange, bis sie es bekommt. Sie hat uns schon sehr gut erzogen :).




Wenn wir mal einige Tage weg waren und wiederkommen, ist sie total anhänglich und weicht mir nicht von der Seite. Das relativiert sich dann wieder mit der Zeit.
Mir fällt es nicht leicht, wegzufahren, weil sie mit niemand anderem warm wird. Und natürlich, weil ich sie sofort vermisse. Sind es nur ein paar Tage, kommt immer nur jemand zum Füttern vorbei. Sie hat weniger Stress, wenn keine fremde Person da ist. Sind wir bis zu einer Woche oder länger weg, habe ich aber keine Ruhe, wenn nicht permanent jemand da ist. Ich weiß zwar, sie will nicht, aber ich fühle mich wohler, wenn ich weiß, falls sie ihre Meinung ändert, ist jemand da. Leider hat sie ihre Meinung noch nie geändert. Meine "Schwiegermutter" stellt sich dann als Anfauchopfer zur Verfügung und erduldet geduldig all ihre Kapriolen, was ich immer sehr toll finde und wofür ich ihr sehr dankbar bin, denn sonst könnte ich meine Urlaube nicht geniessen.

Ansonsten liegt Lisa gerne und viel genau neben mir, ob da Platz ist oder nicht. Besonders gerne liegt sie auf Fernbedienungen. Ich mag es sehr, wenn sie bei mir ist, auch nachts. Sie schläft überwiegend bei uns im Bett. Ich finde das toll. Und übernachte ich mal woanders, fehlt mir das richtig.
Ich finde es sehr schön, wenn ich aufwache und sehe als erstes ihr süßes Gesichtchen.
Manchmal ist es auch die andere Seite, das ist dann nicht so schön ;).

Wenn ich auf den Balkon gehe und ein bisschen relaxen will, dauert es keine Minute und Lisa ist auch da und macht es sich auf mir bequem.




Eigentlich liegt Lisa auch alleine sehr gerne draußen.




Nur diesen Sommer war sie trotz vieler schöner Tage kaum alleine draußen. Es gibt gerade eine Baustelle, die ist seit Monaten sehr laut. Und gegen abend, wenn es stiller wird, spielen noch sehr viele Kinder draußen, die dieses Jahr aus dem Boden zu sprießen scheinen ;). Vielleicht ist es ihr zu laut. Sie mag es gerne ruhig.

Lisa liebt Schubladen und Schränke. Sobald eine Schranktür geöffnet wird, ist sie da und steckt ihren Kopf und wenn genug Platz ist, sich selbst rein. Die meisten Schubladen kann sie selbst aufmachen. Sie schaut auch gerne in Taschen und überprüft den Inhalt. Wenn ich meine Stricktaschen in Reichweite rumstehen lasse, werden sie jeden Tag kontrolliert :)




Ich habe Lisa vor Jahren mal Pfötchen geben und durch einen Reifen springen beigebracht. Ich mache es mit ihr ehrlich gesagt nur noch selten, aber ich bin jedes Mal fasziniert, dass sie das noch kann.

Ich bin sehr paranoid was Lisas Gesundheit angeht. In den ersten Jahren hatte sie öfter Probleme mit Blasenentzündung und Blasenkristallen. Der letzte Vorfall ist 8 Jahre her und ich kontrolliere noch immer penibel ihre Pinkelhaufen und mache mir sofort Sorgen, wenn die Größe nicht stimmt. Dann schleiche ich oft hinter ihr her und will sie beobachten, was sie aber natürlich immer sofort merkt.




Allmählich merkt man ihr Alter von inzwischen 14 Jahren. Die Verdauung will nicht immer so ... sie wird ruhiger (ein Wirbelwind war sie aber nie), noch verschmuster und sensibler und ein bisschen wunderlich in ihrem Verhalten und Angewohnheiten. Eigentlich genau wie bei uns Menschen :).
Wahrscheinlich passen wir deshalb so gut zusammen.
Jedenfalls lieben wir unsere Katzendame über alles und sind froh, dass wir sie haben! :)

Liebe Grüße
Sandra






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Freitag, 30. Juni 2017

Granny Decke - es geht geht voran.




Ich nähere mich der Halbzeit meiner Nuts about Squares - Decke.
Eigentlich hätte ich sie schon erreicht, aber eine fiese Erkältung lässt mich noch flach liegen. Alles ist zu anstrengend, selbst ein bisschen häkeln und stricken.
Heute klappt wenigstens schon ein bisschen surfen, aber ich merke, meine Augen werden schon wieder müde.




Daher fasse ich mich heute kurz. Teil 4 und 5 von der Decke sind fertig ...





... und bei Teil 6 fehlen nur noch ein paar Runden vom dritten Granny.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Sandra




Montag, 26. Juni 2017

Bunter geht es nicht!

Ich schreibe ja hier und da mal, dass ich dieses Mal etwas Buntes stricke. Dann sind es zwar mehrere Farben, die sich aber immer noch gegenseitig im Zaum halten.
Dieses Mal ist es anders.




In einem kleinen Kaufrausch erstand ich fünf individuelle Stränge dicke Merinowolle von Dornröschen-Wolle, die für mich recht ähnlich aussahen und aus denen ich mir einen Kuschelpulli stricken wollte.
Nun ist es mit den Farben im Internet ja immer so eine Sache ... unterschiedliche Bildschirme, Licht beim Fotografieren usw. Die Farben sahen im Shop jedenfalls sehr viel herbstlicher aus als sie es tatsächlich waren. In echt sind sie viel bunter und quietschiger.
Anfangs habe ich überlegt, noch einen einfarbigen grauen oder hellen Faden mitlaufen zu lassen, um die Farben etwas zu dämpfen, aber dann dachte ich mir:
Ach was, Mut zur Farbe!




Da die Knäuel doch recht unterschiedlich sind, stricke ich den Pulli in Viertel. Ein Knäuel wird also eine halbe Vorderseite oder Rückseite und das fünfte Knäuel wird das Bündchen und Ärmel, zumindest kurze Ärmel, wenn die Wolle reicht. Ich stricke auch einfach nur glatt rechts. Bei der Farbvielfalt würde meiner Meinung nach jedes Muster untergehen. Ich bin selbst gespannt :).

Liebe Grüße
Sandra


Mittwoch, 14. Juni 2017

Peacock-Tasche in rosa

Die schöne Peacock-Tasche von LillaBjörn's Crochet World,  die ich hier schon mal gezeigt habe, hat dieses Mal ein rosa Kleid bekommen.




Beim zweiten Mal häkelt sie sich schon fast wie von selbst. Es ist einfach ein tolles Muster und sehr gut beschrieben.




Kleine Knubbel häkeln macht einfach nur Spaß :).




Dieses Mal brauchte ich auch beim Innenfutter nichts austüfteln. Ich habe alles einfach so gemacht wie das letzte Mal.




Nur die Reißverschlusstasche habe ich hier vorteilhafter platziert ... nicht ganz so weit oben.




Diese Tasche ist ein Dankeschön für die liebe Karen (ihre Lieblingsfarbe ist rosa),  die so lieb war und mir ganz viele wunderschöne Bücher über unsere schönen Hobbys Stricken und vor allem Quilten überlassen hat.




Da die Tasche heute endlich angekommen ist, kann ich nun auch drüber posten. Und ich freue mich sehr, dass die Überraschung gelungen ist :)).

Liebe Grüße
Sandra 



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